Tagesmütter-Grundkurs: Noch Plätze frei

Für den nächsten Grundkurs für Kindertagespflege, der am 08.Juni 2013 beginnt, sind noch Plätze frei.

 Tagesmütter/Tagesväter sind Personen, die Säuglinge, Kleinkinder und Kinder bis zum 14. Lebensjahr aufnehmen und den ganzen Tag oder einen Teil des Tages betreuen. Die Tagespflege stellt dabei ein gleichwertiges Betreuungsangebot neben Kinderkrippe, Kindergarten und Hort dar, das alleine, aber auch ergänzend zu anderen Betreuungsangeboten genutzt werden kann.

Voraussetzung für die Erteilung einer Pflegeerlaubnis und für die Vermittlung eines Pflegekindes durch das Jugendamt ist die Teilnahme am Qualifizierungskurs.

Der Kurs umfasst einen Abend und drei Samstage. Die Teilnahme am Kurs kostet 50 Euro (im Preis inbegriffen ist ein Erste-Hilfe-Kurs am Kind).

 Anmeldeschluss für den Qualifizierungskurs ist der

31.Mai 2013.

Anmeldungen für den Kurs und weitere Auskünfte bei:

Renate Prager vom Fachbereich „Jugend und Familie“, Fachdienst Tagespflege

montags bis donnerstags, jeweils vormittags,

Tel. 0731 7040-304 oder per

E-Mail: renate.prager@lra.neu-ulm.de

OB Noerenberg zieht ins Hotel Global ein

Foto: Nik Schölzel

Seit Herbst ist im Kindermuseum des Edwin Scharff Museums am Neu-Ulmer Petrusplatz die ganze Welt zuhause. Dort hat das „Hotel Global“ eröffnet und viele Hotelgäste sind dort zu Gast. Unter anderem haben ein afrikanischer Regisseur, eine britische Umweltaktivistin, ein Chocolatier aus Österreich und ein deutscher Kapitän eingecheckt. Hinter den Figuren stecken echte Menschen, die für die Ausstellung Pate standen, sich interviewen und über die Schulter blicken ließen und auch Gegenstände beigesteuert haben. Doch nun sind auch noch bekannte und weniger bekannte Neu-Ulmer und Ulmer mit in das Hotel eingezogen. Die Filmemacherin Andrea Brendel hat sie in einigen der zwölf aufwendig gestalteten „Hotelzimmer“ gefilmt, in denen Themen wie Ökologie, Wirtschaft, fairer Handel, Mobilität, Kommunikation, Kultur, Religion, Menschenrechte und Arbeit spielerisch und leicht nachvollziehbar aufgegriffen werden.

Während Besucher von „Willkommen@HotelGlobal - Finde heraus, wie alles auf der Welt zusammenhängt“ in der Ausstellung erleben und selbst erforschen können, welche Chancen und Risiken die immer näher zusammenrückende Welt bietet, haben die Ulm/Neu-Ulmer „Ehrengäste“ in den von ihnen gewählten Zimmern ihren ganz persönlichen und regionalen Bezug zum Thema „Globalisierung“ vor der Kamera erläutert. Die Neu-Ulmer Dekanin Gabriele Burmann beispielsweise greift den Aspekt der Kleidung auf, die wir tragen und die Umstände wo und wie sie gefertigt werden: Ihre Bluse stammt aus Indien und die Wollweste, die sie zum Filmtermin anhat, aus Südamerika. Auch das Neu-Ulmer Stadtoberhaupt, Oberbürgermeister Gerold Noerenberg, hat im Hotel Global eingecheckt. Er hat sich neben Jane Goodall, die bekannte Schimpansenforscherin, Umweltaktivistin und UN-Friedensbotschafterin eingereiht und stellt dar, was Globalisierung für Neu-Ulm und seine Wirtschaft bedeutet. Dana und Lisa, zwei ganz junge Stammgäste des Kindermuseums, wissen auch, was sie ändern wollen: Zum Beispiel kurze Strecken nicht mit dem Auto zu fahren. Zwei Schulleiterinnen, ein Student des Studiengangs Global Business Management, die Leiterin des Ulmer Weltladens und Julius Rohm, der Seniorchef der Ulmer Firma Seeberger, berichten von ihren eigenen Erlebnissen, Erfahrungen und Beziehungen zur Globalisierung. Der zehn Minuten lange Film ist im Foyer und im Kindermuseum des Edwin Scharff Museums auf Großbildschirmen zu sehen. Er kann aber auch auf der Homepage des Edwin Scharff Museums angesehen werden www.edwinscharffmuseum.de, oder auf der speziell für die Ausstellung eingerichteten Website www.hotel-global.info. Dort finden Interessierte ab 12 Jahren, sowie Pädagoginnen und Pädagogen noch mehr Material zur Ausstellung und können weitere Filme und Videobotschaften über eine interaktive Weltkarte erschließen.

Das Kindermuseum im Edwin Scharff Museum ist dienstags und mittwochs von 13 bis 17, donnerstags bis samstags von 13 bis 18 und sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Ausstellung „Willkommen@HotelGlobal“ läuft noch bis zum 8. September.

Edwin Scharff Museum, Petrusplatz 4, 89231 Neu-Ulm Tel. 0731-70502520, www.edwinscharffmuseum.de

Aktionstage: Geologie zum Anfassen

An der Schertelshöhle in Westerheim wird am Samstag, 18. Mai, das neue Infozentrum mit einem Familientag feierlich eröffnet. Beginn ist um 14 Uhr.

Vom 9. bis 26. Mai 2013 veranstaltet der GeoPark Schwäbische Alb die Aktionstage zur „Woche der Europäischen Geoparks“ mit einem lehrreichen, spannenden und unterhaltsamen Programm rund um die bewegte Erdgeschichte der Schwäbischen Alb.

Die Infostellen, Landschaftsführer, Museen und Gemeinden im GeoPark bieten zu den Aktionstagen vom 9. bis 26. Mai über 100 Veranstaltungen, die das einzigartige geologische und archäologische Erbe des GeoParks erlebbar machen. Die Angebote reichen von geführten Touren, über Wanderungen und Höhlen-Exkursionen bis hin zu Festen, Workshops und Vorträgen. Es ist also für jeden etwas Passendes dabei, um Neues über die Schwäbische Alb und ihre Millionen Jahre alte Geschichte zu erfahren. Das Programm und weitere Informationen zu den Aktionstagen sind unter www.geopark-alb.de abrufbar.

Die Woche der Europäischen Geoparks findet jedes Jahr zeitgleich in allen 52 europäischen Geoparks statt. Mit diesen gemeinsamen Aktionstagen werden zum einen die geologischen Besonderheiten der einzelnen Geoparks präsentiert und zum anderen die Bedeutung des Netzwerks der Europäischen Geoparks hervorgehoben. Der GeoPark Schwäbische Alb gehört seit 2005 zum Netzwerk der Europäischen Geoparks und hat zudem die Auszeichnung als Globaler Geopark unter Schirmherrschaft der UNESCO.

Einige Veranstaltungshighlights im Alb-Donau-Kreis:

12.05.2013: Museumsfest „Bunte Steinzeit“, Urgeschichtliches Museum Blaubeuren: Aktionstag zur Eröffnung der Ausstellung: "Schwarz, Rot, Gelb - die Farben der Steinzeit" mit Mitmachaktionen für Groß und Klein, ab 11 Uhr, Eintritt frei, www.urmu.de

18.05.2013: Eröffnung des Infozentrums an der Schertelshöhle in Westerheim mit einem Familientag zur Eröffnung des Infozentrums, Beginn ist um 14 Uhr an der Schertelshöhle, www.schertelshoehle.de

19.05.2013: Höhlenfest an der Sontheimer Höhle, Heroldstatt, Beginn ist um 10 Uhr an der Sontheimer Höhle, www.sontheimer-hoehle.de

Viele weitere Termine im Veranstaltungsprogramm unter www.geopark-alb.de

Praktikumscamp in den Pfingstferien

"Check Deine Fähigkeiten in der Praxis!" Unter diesem Titel bietet die IHK in den Pfingstferien ein Praktikumscamp für Jugendliche ab der 8. Klasse an, um ihnen bei der Berufswahl zu helfen. 

Die IHK vermittelt dabei Praktikumsstellen in Industrie, Handel und Dienstleistung, so dass die jungen Leute ihre Talente und Stärken erkennen und bereits früh Kontakte zu möglichen Ausbildungsbetrieben knüpfen können. Bei der Auftaktveranstaltung am Freitag, 17. Mai, geht es ab 14.30 Uhr unter anderem darum, was Unternehmen von Azubis erwarten und wie Bewerbungsmappen aussehen sollen. Zudem können die Teilnehmer sich über die Betriebe, in denen sie ihr Praktikum absolvieren wollen, informieren. Das eigentliche Praktikum dauert dann von Montag, 21. bis Freitag, 24. Mai, am Samstag, 25. Mai, werden bei einem Abschlusstreffen die Erfahrungen ausgetauscht.

Die Teilnehmerplätze sind begrenzt, sie werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Infos und Anmeldung bis 13. Mai unter Telefon 0731/173-279 oder 173-188 oder per Mail unter kilinc@ulm.ihk.de und schoenacker@ulm.ihk.de.

Treffpunkt für Alleinerziehende

Anderen Ein-Eltern-Familien kennen lernen, sich über Sorgen austauschen, aber auch Glücksmomente teilen, bieten Treffpunkte für Alleinerziehende. Eine Gruppe für alleinerziehende Mütter und Väter trifft sich regelmäßig im Neu-Ulmer Familienzentrum, Kasernstraße 54. Während sich die Eltern gegenseitig Tipps geben und über erlebtes sprechen,  kümmert sich eine Ehrenamtliche um die Kinderbetreuung.  Neben dem Gruppentreffen können auch neue Freundschaften und Unterstützungsangebote entstehen. Jenny Ritter, ausgebildete Gruppenleiterin und Ansprechpartnerin VAM Baden-Würrtemburg, erarbeitet mit den Mütter und Vätern Themen nach Wunsch.

Das nächste Treffen findet am Samstag, den 25.Mai 2013 von 15:00-17:00 Uhr statt. Neue Gesichter sind herzlich willkommen! Für mehr Informationen können Sie sich gerne an die ehrenamtliche Gruppenleiterin Jenny Ritter, Tel. 015126338822, wenden.

Treffpunkt für Alleinerziehende

Anderen Ein-Eltern-Familien kennen lernen, sich über Sorgen austauschen, aber auch Glücksmomente teilen, bieten Treffpunkte für Alleinerziehende. Eine Gruppe für alleinerziehende Mütter und Väter trifft sich regelmäßig im Neu-Ulmer Familienzentrum, Kasernstraße 54. Während sich die Eltern gegenseitig Tipps geben und über erlebtes sprechen,  kümmert sich eine Ehrenamtliche um die Kinderbetreuung.  Neben dem Gruppentreffen können auch neue Freundschaften und Unterstützungsangebote entstehen. Jenny Ritter, ausgebildete Gruppenleiterin und Ansprechpartnerin VAM Baden-Würrtemburg, erarbeitet mit den Mütter und Vätern Themen nach Wunsch.

Das nächste Treffen findet am Samstag, den 25.Mai 2013 von 15:00-17:00 Uhr statt. Neue Gesichter sind herzlich willkommen! Für mehr Informationen können Sie sich gerne an die ehrenamtliche Gruppenleiterin Jenny Ritter, Tel. 015126338822, wenden.

800 konkrete Ausbildungsplätze

Das IHK-Magazin „Zukunft… nur mit Ausbildung!“ ist die regionale Informationsquelle zur Berufswahl mit 800 konkreten Ausbildungs- und 400 Studienangeboten von Unternehmen der Region zum Ausbildungsbeginn 2014. Ab sofort steht das Magazin auch interaktiv und als E-Book unter www.ulm.ihk24.de (Dokument-Nr. 113800) zur Verfügung.

Die Wahl des „richtigen“ Ausbildungsberufs ist die entscheidende Voraussetzung für die weitere berufliche Karriere. Aber welcher Beruf passt zu den eigenen persönlichen Neigungen und Interessen und welche Unternehmen bilden diesen Beruf in der Region aus? Hier hilft „Zukunft… nur mit Ausbildung!“. Das Magazin ist am Prozess der Berufswahl orientiert und gibt unentschlossenen Bewerbern Entscheidungshilfen. Zusätzlich bieten Inserate von Ausbildungsunternehmen Zugriff auf über 800 konkrete Ausbildungsplätze bei Unternehmen in der Region.

Ab sofort kann der Prozess der Berufswahl auch interaktiv im Internet nachvollzogen werden. Über die Analyse der persönlichen Eigenschaften und kombiniert mit den Anforderungsprofilen der unterschiedlichen Berufe werden konkrete Berufsempfehlungen ausgesprochen. Dazu kommen noch weitere Informationen zur Berufswahl sowie Ausbildung und Studium unter www.ziel-ausbildung.de.

Das von der IHK Ulm erstellte Magazin ist in gedruckter Form bei allen Schulen erhältlich. Zusätzlich kann es als E-Book unter www.ulm.ihk24.de, Dokument-Nr. 113800 abgerufen werden.

Kontaktstelle Frau und Beruf in Ulm: Mehr als 3000 Beratungen in drei Jahren

Seit drei Jahren gibt es in Ulm die Kontaktstelle Frau und Beruf. In dieser Zeit registrierte die Leiterin Martina Doleghs über 1.000 persönliche Beratungsgespräche, 1.700 telefonischen Beratungen, 350 E-Mail-Beratungen sowie 100 begleitende Veranstaltungen, Workshops und Seminare. 

Die Kontaktstelle in Ulm wurde im April 2010 als zehnte Kontaktstelle in Baden-Württemberg gegründet. Sie wird gefördert vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft und getragen von der Industrie- und Handelskammer Ulm, für deren Bezirk sie auch zuständig ist.

Ziel der Kontaktstelle ist es, die Bedürfnisse von Frauen mit den Anforderungen des Arbeitsmarktes in Einklang zu bringen. Die enge Zusammenarbeit mit Organisationen, Betrieben, Behörden, Kommunen und Weiterbildungsträgern schafft die Grundlage dafür, den beruflichen Erfolg der Frauen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern.

Die häufigsten Themen der Frauen im Beratungsgespräch sind Stellensuche und Stellenwechsel, Bewerbungsstrategie und Bewerbungs-Check, Orientierung in der Weiterbildung, Berufswechsel und Markchancen. Die meisten Frauen, die sich bei der Kontaktstelle beraten lassen, sind Wiedereinsteigerinnen.

Wie wichtig die Beschäftigung von qualifizierten Frauen in Zeiten des Fachkräftemangels und des demografischen Wandels ist, haben auch viele Unternehmen in der IHK-Region Ulm erkannt. „Das Interesse an qualifizierten Mitarbeiterinnen und am Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist hoch und ein wichtiges Thema in den Personalabteilungen“, sagt Kontaktstellenleiterin Martina Doleghs. „Wir beraten und vernetzen die Unternehmen und zeigen gute Beispiele für familienfreundliche Personalpolitik, die gerne angenommen werden“.

Weitere Infos gibt es im Internet unter: www.frauundberuf-ulm.de.

"Der Mondbär" als Puppentheater

Das "Bilderbuchtheater" von Christian Sperlich kommt auf seiner Tournee im Mai in unsere Region. Gezeigt wird "Der Mondbär" nach der poetischen Geschichte von Rolf Fänger. Statt vor üblichen Kulissen agieren die Figuren vor einem großen Bilderbuch, dessen Seiten für jeden der 4 Akte umgeblättert werden. Das Stück ist geeignet für Kinder ab 2 Jahren und dauert ca. 50 Minuten. Vorstellungen in der Region (Beginn jeweils um 16 Uhr) sind am Samstag, 4. Mai, im Katholischen Gemeindehaus St. Michael, Adlerstr. 38 in Ehingen, am Sonntag, 5. Mai, in der Stadthalle Blaubeuren, am Montag, 6. Mai, im Katholischen Gemeindehaus St. Georg, Beethovenstraße 1 in Ulm, am Dienstag, 7. Mai, im Pfarrheim St. Martin, Pfarrhofplatz 2 in Günzburg, am Freitag, 10. Mai, in der Stadthalle Giengen/Brenz und am Samstag, 11. Mai, im Gemeindezentrum, Hans-Thoma-Straße 50 in Heidenheim. Eine weitere Vorstellung findet dann, allerdings schon um 15 Uhr, am Samstag, 18. Mai, im Kirchenzentrum St. Ulrich am Bischof-Hartmann-Ring in Dillingen statt.

 

Jugend und Bildung neuer Schwerpunkt der Bürgerstiftung Neu-Ulm

Unter dem Leitsatz „Gemeinsam für eine lebenswerte Region“
setzt die im Jahr 2008 von der Sparkasse Neu-Ulm – Illertissen
errichtete Bürgerstiftung ihren Schwerpunkt zukünftig auf die
Bereiche Jugend und Bildung. Im Mittelpunkt stehen Projekte
und Einrichtungen, die sich nachhaltig für bessere
Bildungschancen und Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern,
Jugendlichen und junge Erwachsene einsetzen. Mit dieser
Neuausrichtung engagiert sich die Sparkassen-Bürgerstiftung
für die „Bildungsregion des Landkreises Neu-Ulm“.
Gefördert werden als sogenannte Leuchtturmprojekte das
Projekt YES – Erleben durch Erlernen des Kollegs der
Schulbrüder in Illertissen wie auch die Kompetenzakademie
Neu-Ulm, ein schulübergreifendes Projekt zur Vermittlung
sozialer und methodischer Kompetenz. Ebenso unterstützt die
Sparkassen-Bürgerstiftung „Klasse 2000“, das bundesweit
größte Programm für Kinder von der ersten bis zur vierten
Klasse gegen Sucht, Gewalt und gesundheitsschädigendem
Verhalten sowie das Projekt Faustlos. Daneben werden das
Deutschlandstipendium an der Hochschule Neu-Ulm, das
Kindermuseum im Edwin-Scharff-Museum, das Klettern mit
Handicap und Diabetes Kinder Ulm und Umgebung gefördert.
Aus der Sparkassen-Bürgerstiftung erhielten am Stifterabend
insgesamt 30 Einrichtungen und Vereine und deren Projekte
die Gesamtsumme von 65.000 Euro überreicht.

Fit für den Neuanfang!

Frauenakademie – Frau und Beruf - Qualifizierung für den Wiedereinstieg

Beginn 9.September 2013

Gebühr EUR 1800,00

22-28 Teilnehmerinnen

Ulmer VolkshochschuleEinsteinHaus, Kornhausplatz 5, 89073 Ulm

 

In diesem Bereich der Frauenakademie können Frauen sich intensiv auf den beruflichen Wiedereinstieg vorbereiten. Angeboten werden verteilt auf ein Jahr:

- Persönliche Bildungsberatung

- Individuelle Potenzialanalyse

- Kommunikation, Rhetorik, Gesprächsführung, Moderation

- Konfliktbewältigung, Umgang mit Stress und Rückschlägen

- PC für Anwenderinnen

- PC Praxis für Einsteigerinnen 

- Business-English

- Englisch Anfängerinnen und Auffrischung

- Kompetenzen nutzen und fördern

- Netzwerke schaffen

- Finanzielle Situation der Frau

- Betriebsbesichtigungen

- Wege in die Selbstständigkeit

- Bewerbungsmappe, Bewerbungstraining, Eigenmarketing

- Praktikumsvorbereitung, Arbeitstechniken, Selbstmanagement

- Abschlussprojekt

Im Rahmen dieser Fortbildung findet ein Praktikum statt. Unterrichtet wird zweimal wöchentlich halbtags.

Zusätzlich wird ein Netzwerk aufgebaut zu Unternehmen und Interessenverbänden, um Praktikumsplätze zu erschließen. Die absolvierten Qualifizierungen werden zertifiziert, um das notwendige Gewicht für Bewerbungsunterlagen zu erhalten.

 

Informationsveranstaltungen:

Dienstag, 7. Mai, 18 Uhr  &  Dienstag, 14. Mai 10 Uhr

 

Ansprechpartnerin: Bärbel Schmidt, Telefon 0731 1530-26, E-Mail: schmidt@vh-ulm.de

Coole Ferien für Jugendliche

Sonnige Aussichten für abwechslungsreiche Ferien an den Stränden des Mittelmeeres und des Atlantiks bietet die Ferienwelt im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Junge Leute von 13 bis 17 Jahren sind eingeladen, einen spannenden Urlaub in Gemeinschaft mit Gleichaltrigen zu verbringen.

Zum Abenteuer auf der Insel sind junge Leute ins Camp Korsika eingeladen. Ferien pur mit Mountainbiking, Reiten und Wanderungen ins Landesinnere, auspowern beim Beachvolleyball oder zur Ruhe kommen im Kreativ - Workshop. Korsika bietet die einzigartige Mischung aus ursprünglicher Natur, glasklarem Wasser und strahlender Sonne.

Türkisblaues Meer, feiner Sandstrand und goldgelbe Dünen bieten ein unvergessliches Sommererlebnis auf Sardinien. Chillen am Strand oder Mountainbiking im Hinterland – Italiens schönste Insel bietet beides.

Fiesta und Siesta an der Costa Brava verspricht die Camp Freizeit in Spanien. An der Sonnenküste pulsiert das Leben und das an der Küste gelegene Camp bietet den jungen Leuten die Möglichkeit, Partyfeeling mit Strand und Gruppenerlebnis zu verbinden.

Glasklares Wasser, malerische Buchten – man fühlt sich wohl beim Relaxen in Kroatien. Jung, frech und abwechslungsreich präsentiert sich das Ferienambiente. Sonnenumflutete Felsenriffe erwarten die Jugendlichen ebenso wie die Städte Pula und Rovinj.

Ganz in den Westen Europas führt die Wind- und Wellenreise. Der Spaßurlaub an der Westküste Frankreichs bietet erfrischend rasantes Sommerfeeling für alle, die sich Strand und Wellen verschrieben haben.

Eine Party am Vulkan verspricht der Strandurlaub in Kampanien. Die Küste Süditaliens lädt ein zu Sonne, Strand und blauem Meer....Hier sind alle richtig, die dort sein wollen, wo der Bär tanzt. Gemeinsam mit Gleichgesinnten Party und sportliche Events erleben, sich beim Windsurfen ausprobieren, beim Volleyball- und Fußballmatch austoben oder beim Bocciaturnier groß rauskommen. Wer es zur Abwechslung mal etwas ruhiger mag, spaziert einfach am Strand entlang, genießt das Meeresrauschen und gönnt sich einen Cappuccino…

Bei allen Angeboten der BDKJ Ferienwelt stehen die Teilnehmer im Mittelpunkt des Geschehens. Sie lernen andere Kulturen und Lebensgewohnheiten kennen und nehmen neue Erfahrungen mit nach Hause. Von Teamern gestaltete Angebote zur Sinnsuche und Sinnfindung laden ein, diese Spur in einer nicht alltäglichen Umgebung aufzunehmen.

Informationen zu den Freizeiten sowie den Folder mit vielen weiteren interessanten Reisemöglichkeiten gibt es per Post von der BDKJ Ferienwelt oder online unter www.bdkj-ferienwelt.de

BDKJ Ferienwelt

Postfach 1229 | 73242 Wernau

Fon 07153 3001-122

Fax 07153 3001-622

E-Mail: ferienwelt@bdkj.info

www.bdkj-ferienwelt.de

Leserbrief

 

Leserbrief zum Thema "Fit für den Übertritt" in der Ausgabe Februar/März 2013 von "Kinder in der Stadt":

Eigentlich lese ich Kinder in der Stadt sehr gerne, aber die aktuellle Ausgabe machte mich schon beim ersten Artikel stinkesauer!!!!
Was ist das denn für eine Frage( Zitat):" Wie mache ich mein Kind fit fürs Gymnasium??????" weiter "mit dem Abitur ist man jedenfalls auf der sicheren Seite, damit stehen einem alle Wege offen."
Mich ärgert es ganz furchtbar, daß in unserer Gesellschaft die Mittelschule bzw. Hauptschule so in Veruf gerät. Meine Tochter ist 10 Jahre und hatte im Übertrittszeugnis einen Durchschnitt von 3,0. Die Lehrerin meinte sie würde meine Tochter schon gerne auf der Realschule sehen, aber halt nicht in Bayern.
Wir haben uns für die Karl-Salzmann Mittelschule in Pfuhl entschieden, da wir dort auch wohnen und unsere Tochter hier ihre Freunde hat.
Die Schule tut ihr sehr gut sie ist selbstbewußter, ausgeglichener, einfach viel besser gelaunt. Sie gehört zu den Klassenbesten, hat nun endlich Erfolgserlebnisse, wird von den Lehrern positiv motiviert, ist Klassensprecherin, kurzum: für uns die beste Wahl. Sie kann auf dieser Schule ab der 7. Klasse den M-Zweig machen und hat dann auch die Mittlere Reife und dann sieht man weiter.
Eine Nachbarin fragte uns kurz vor dem Übertritt in die weiterführende Schule: " Na, Lisa-Marie wohin gehst du dann nach den Ferien, ins Gymi oder auf die Realschule?" Meine Tochter schaute mich hilfesuchend an. Ich antwortete für sie: "auf die Hauptschule!". Der Dame war es so unangenehm, als hätte ich ihr gerade von einer furchtbaren Krankheit berichtet, die wir haben. Diesen Vorfall habe ich nicht nur einmal erlebt!

Es ist so traurig, dass Kinder schon so früh in Schubladen gesteckt werden. Im Freundebuch meiner Tochter hat ein Mädchen in der 3. Klasse beim Thema: mein Wunsch für die Zukunft: ABITUR geschrieben. Was sind das für Eltern, die ihre Kinder schon so jung aufs Gymi trimmen, und was werden das für Erwachsene, die dann evtl. "versagen"? Kein Wunder sind  psychische Erkrankungen im Vormarsch und werden Jugendliche gewaltätig. 

Ein großes Lob an die Karl-Salzmann Mittelschule, die gerade umgebaut wird und es sicherlich für die Lehrer nicht leicht ist dort bei dem Baulärm und sonstigen Unannehmlichkeiten zu unterrichten.

Claudia Allig, Neu-Ulm

Jugend forscht: Landessiege in Mathematik und Chemie

Beim baden-württembergischen Landeswettbewerb von "Jugend forscht" in Fellbach haben Niklas Haas, Kira Behm und René Wurst Landessiege in den Fachbereichen Mathe/Informatik und Chemie errungen. Sie vertreten nun die Innovationsregion Ulm beim Bundeswettbewerb in Leverkusen.

Neben den Jungforschern des Regionalwettbewerbs Südbaden Freiburg waren die Teilnehmer aus der Innovationsregion in Fellbach am erfolgreichsten. Zwei Landessieger, zwei zweite Preise, einen dritten Preis und einen sehr gut ausgestatteten Sonderpreis durften sie mit nach Hause nehmen.

Niklas Haas aus Langenau ist einer von acht Landessiegern beim Wettbewerb "Jugend forscht". Der Schüler der Robert-Bosch-Schule in Ulm siegte im Fachgebiet "Mathematik/Informatik". Er ist zum dritten Mal beim Wettbewerb dabei. Mit einer abstrakten Aufgabe konnte er sich gegen die Konkurrenz durchsetzen: „Rechnen mit Einheiten“. Wenn Computerprogramme unterschiedliche Einheiten verwenden, kann dies schwerwiegende Folgen haben. Daher verankerte der 19jährige Einheiten und Umrechnungsfaktoren in der Datentypendefinition einer Programmiersprache, damit bereits vor der Programmausführung geprüft wird, ob die Werte in Berechnungen kompatibel sind. Anwendungsmöglichkeiten sieht der Schüler zum Beispiel bei Flugnavigationssystemen. "Das Programm erkennt einen Fehler in der Programmierung, bevor das Flugzeug abstürzt."

Im Fachgebiet „Chemie“ gewannen Kira Behm (17) und René Wurst (17) mit ihrem Projekt „Elektrische und chemische Energie aus pflanzlichen Abfallstoffen“. Die beiden Schüler vom Kreisgymnasium Riedlingen hatten sich Anfang März beim von der Innovationsregion Ulm durchgeführten Regionalwettbewerb in Ulm Platz 1 gesichert. Ziel ihres Forschungsprojekts ist es, pflanzliche Abfallstoffe energetisch möglichst effizient zu verwerten. Es gelang ihnen, über mehrere Abbaustufen aus Rübenschnitzeln oder Maissilage elektrische und chemische Energie zu gewinnen. Dem Forscher-Duo wird neben der Teilnahme am Bundeswettbewerb noch eine besondere Ehre zuteil: Es darf sein Projekt beim diesjährigen Nobelpreisträgertreffen auf der Schifffahrt von Lindau zur Insel Mainau präsentieren.

Die weiteren Ergebnisse für die Teilnehmer aus der Innovationsregion:

Im Fachbereich Physik gab es gleich zwei zweite Plätze für die Teilnehmer aus der Innovationsregion Ulm: Zum einen waren Lorenz Eberhardt und Michael Kern mit ihrem Projekt "Donnerwetter" erfolgreich, zum anderen belegte Michael Kern - er ist Schüler des Wieland-Gymnasiums Biberach -  mit seinem weiteren Projekt "Süße Spule" ebenfalls Platz zwei.

Den dritten Preis errang Marvin Motzet (16) vom Progymnasium Bad Buchau mit seinem Projekt "Leuchtzeichen" im Fachgebiet "Biologie". Er hat jetzt schon Pläne für ein neues Projekt, mit dem er im nächste Jahr erneut beim Jugend forscht-Wettbewerb antreten will.

Im Fachbereich „Arbeitswelt“ erhielten Victoria Gessner (14), Johannes Wuttge (14) und Julian Schoenle (14) von der Robert-Bosch-Schule Ulm für ihr Projekt „Lego spielen mit Industriekomponenten“ den Sonderpreis "Spielend Neues schaffen" der Arnfried und Hannelore Meyer-Stiftung, Heilbronn, über 250 Euro. Das Schüler-Trio war ob der Qualität seiner Arbeit von "Schüler experimentieren" zu "Jugend forscht" hochgestuft worden.  

In Baden-Württemberg hatten 528 Teilnehmer bei neun Regionalwettbewerben 254 Projekte präsentiert. 105 Jugendliche nahmen mit 55 Projekten beim Landeswettbewerb in Fellbach teil. Die Landessieger dürfen Baden-Württemberg nun beim "Jugend forscht"-Bundeswettbewerb vertreten, der vom 30. Mai bis 2. Juni in Leverkusen stattfinden wird.

Vernetzte Familienmagazine

Gegründet im März 2010, wird das FamilienMagazinNetzwerk (FMN) immer größer. Auf der Jahrestagung in Bochum beim „Revierkind“ haben sich die 14 Netzwerkmitglieder für die Aufnahme von drei weiteren Magazinen entschieden. Hinzu kommen „Krabauter“ aus Holstein, „Flummi“ aus Wiesbaden und „Honey Landhut“. Damit erreicht das FamilienMagazinNetzwerk eine Gesamtauflage von 310.000.

Ob Hamburg im hohen Norden, Berlin im Osten, Bonn im Westen, Frankfurt mittendrin oder Augsburg ganz im Süden – die Idee der Familienmagazine ist die gleiche: Elternkompetenz zu fördern und der gesellschaftlichen Bedeutung von Familien am Ort ein Gesicht zu geben. Dies gelingt mit einer durchweg frischen und modernen Gestaltung der Magazine. „Schließlich leben wir Familie und wissen als Herausgeber genau, was für Eltern und Kinder wichtig ist“, sagt Initiatorin Uta Börger von Lieslotte aus Augsburg, gleichzeitig Sitz der Netzwerk-Geschäftsstelle.

Herzstück der Magazine ist der Veranstaltungskalender, welcher Kursangebote, Veranstaltungen, Vorträge, Märkte und Freizeittipps aus der Umgebung bündelt. Die regionalen Familienmagazine bieten damit den Lesern und Leserinnen 100 Prozent Nutzwert. Die Zielgruppengenauigkeit ist einmalig, denn durch ihren Eigenvertrieb wissen die MacherInnen genau, wo ihr Magazin ankommt: in Kitas, Stadtbüchereien, Stadtteilbüros, Geschäften, Arztpraxen… Anzeigenkunden haben somit geringste Streuverluste. 

Warum dieser Zusammenschluss? Gründe sind der Erfahrungsaustausch und die redaktionelle Unterstützung. „Weiterhin finanzieren sich die durchweg kostenlosen Familienmagazine des Netzwerks durch Anzeigen. Doch bei manchen überregionalen Anzeigenkunden ist ein einzelnes Magazin zu klein und gemeinsam können wir Größe beweisen“, sagt Uta Börger. Das Netzwerk wird weiter wachsen, stehen doch weitere Anwärter bereits parat.

www.familienmagazin.net

 

Günstiger ins All

Ein Planetariumsbesuch mit Kindern wird mit Landesfamilienpass künftig für viele Besucher günstiger.

Für viele Besucher werden Sternenreisen nun günstiger: Im Laupheimer Planetarium wird ab sofort der Landesfamilienpass anerkannt. Inhaber eines gültigen Passes zahlen damit den ermäßigten Eintritt von vier anstatt sechs Euro pro Person.

Das Laupheimer Sternentheater ist das erste und bislang einzige Planetarium im Land, das den Landesfamilienpass anerkennt. "Damit stärken wir unsere Stellung als familienfreundliches Planetarium", sagt Vorstandsmitglied Christian Stehle. Unverändert bestehen bleibe nämlich das günstige Angebot einer Familienkarte für zwei Erwachsene und zwei Kinder. Auch für die Kinderprogramme bleibt es beim grundsätzlich reduzierten Preis von drei Euro.
Mit dem Landesfamilienpass erweitert das Sternentheater die Ermäßigungen auf Alleinerziehende und "Hartz-IV"-Berechtigte mit mindestens einem Kind sowie auf Eltern mit einem behinderten Kind. Der Landesfamilienpass kann ansonsten von Familien mit mindestens drei Kindern auf dem Bürgermeisteramt der eigenen Wohngemeinde beantragt werden. Zum Eintritt ins Planetarium werden die Gutscheine, die jährlich zum Familienpass ausgegeben werden, nicht benötigt.

INFO: Das Planetarium zeigt derzeit die Sternenshow "Das Ende der Welt" mit einem aktuellen Sternhimmel-Vorprogramm sowie das Kinderprogramm "Einmal Pluto und zurück". Vorführtermine und Kartenreservierung im Internet unter "www.planetarium-laupheim.de" und telefonisch unter der Nummer 07392/91059.

(tf)

 

 

 

 

Kleine Geschichten von "Paula & Paula"

Zwei DVDs aus der Trickfilmreihe "Paula & Paula" sind erschienen. Jede DVD enthält 13 kleine Geschichten, die auch "Unser Sandmännchen" regelmäßig mittwochs im Fernsehen ausstrahlt.


"Paula & Paula" sind zwei Maulwurfsschwestern, die nicht nur denselben Namen haben, sondern sie sehen auch noch aus wie Zwillinge. Sie leben gemeinsam in ihrem Erdhügel, erkunden jeden Tag die Welt und stürzen sich fröhlich, verspielt und kichernd in kleine Abenteuer. Sie finden in der Natur Dinge, die sie zu Musikinstrumenten umfunktionieren und als sich dann noch ein Frosch und ein Vogel dazugesellen, geben sie zusammen ein Konzert. Das Leben in der Natur hat für die beiden immer eine kleine Überraschung oder Besonderheit parat - an jedem neuen Tag und zu jeder Jahreszeit.


Mehr Info finden Sie hier: www.karussell.de

Die Welt: "Wissenschaftler loben Waldorfschulen"

Die Welt, 27.09.2012 - Eine Untersuchung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zeigt, dass die Waldorfschüler im Vergleich zu Schülern an staatlichen Schulen mit mehr Begeisterung lernen; sie langweilen sich weniger, fühlen sich individuell gefördert und lernen in der Schule besonders ihre Stärken kennen.

Mehr info finden Sie hier: http://www.welt.de/print/die_welt/wissen/article109490665/Wissenschaftler-loben-Waldorfschulen.html

Die komplette Studie ist als Buch unter dem Titel: "Bildungserfahrungen an Waldorfschulen, Empirische Studie zu Schulqualität und Lernerfahrungen" im Buchhandel erhältlich.

10/19/12

Zwei neue Conni-CDs

Zwei neue Conni-Hörspiele mit je zwei Geschichten sind  bei Universal Music Family Entertainment/Karussell erschienen. Die Conni-Hörspielfolgen 37 und 38 sind ab 3 Jahren empfohlen. Die gleichnamigen Bücher von Conni-Erfinderin und Autorin Liane Schneider sind im Carlsen Verlag erschienen.

CD 37: “Conni übernachtet bei Julia“:
Conni packt ihren Rucksack: Schlafanzug, Hausschuhe, Zahnbürste und Teddy müssen mit. Zum ersten Mal schläft Conni bei ihrer Freundin. Ein bisschen ist es dort wie zu Hause und doch auch ganz anders. Conni hat viel Spaß! Aber dann ist da noch dieses mulmige Gefühl, ohne den Gute-Nacht-Kuss von Mama und Papa ins Bett zu gehen …
und “Conni geht nicht mit Fremden mit“:
Eigentlich kennt Conni ihren Schulweg ganz genau. Doch dann ist auf einmal eine Straße gesperrt. Und was nun? Ob Conni mit dem Mann gehen soll, der ihr den Weg zeigen will? Doch der Mann ist ein Fremder ... Und Conni weiß, dass man mit Fremden nicht mitgehen soll. Und dass es richtig ist, laut "Nein" zu sagen, wenn man etwas nicht will.

CD 38: “Conni macht einen Ausflug“: 
Conni und ihre Familie machen einen Ausflug. Auch Oma, Opa und ihr Cousin Michael sind dabei. Ein Spaziergang im Wald, ein großes Picknick auf der Wiese, Eis essen, Lok fahren ... Der Tag ist ein richtig schöner Ausflugstag - bis Conni ihren Teddy verliert...
und „Conni geht auf Reisen“:
Und dann darf Conni eine richtig große Reise machen. Denn es sind Sommerferien und die Familie Klawitter fährt ans Meer: jeden Tag baden und dann ein Ferienhaus, wo es ganz anders aussieht als zu Hause! Hoffentlich hat Conni auch das Richtige eingepackt. Das Meer fasziniert sie und schließlich lernt Conni sogar noch ein Seehund-Baby kennen!

Neues Moffels-Hörspiel: Luzy spielt Fußball

„Eins, zwei, drei Moffels kommt herbei“ – mit diesem Zauberspruch ruft Luzi  allabendlich Die Moffels herbei, die intergalaktischen Halbfeen vom Moffel-Planeten. Kuschelige, knollenartige Dickhäuter, in freundlichen Erdferkelfarben. Sie heißen Leopold, Panini und Bruno und auch wenn sie äußerlich nichts mit einem klassischen Fabelwesen gemein haben, erfüllen sie doch Wünsche. Allerdings müssen die in Reimform  vorgetragen werden.

Das ist auch in der dritten Hörspiel-CD „Die Moffels – Luzi spielt Fußball“ nicht anders. Luzi grämt sich bis zur Schlafenszeit, dass sie mit den Jungs aus ihrem Kindergarten, was ihre Fußballkünste betrifft, nicht mithalten kann. Aus dem Dilemma sollen Die Moffels helfen. Ein seltsam anmutendes Unterfangen, wenn man bedenkt, dass die drei Halbfeen eher  XXL-Plüsch-Kartoffeln ähneln, als der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.  Aber allen Äußerlichkeiten zum Trotz entpuppt sich ausgerechnet der dauerhungrige Panini als wahrer Ballkünstler und guter Coach für Luzi. 

Ob Luzi krank daniederliegt und sich grässlich langweilt, wie in „Luzi hat Windpocken“ oder in einer der anderen fünf Geschichten der neuen CD, Die Moffels stürzen sich mit Feuereifer in die Wunscherfüllung, doch neu auf der Erde und im Umgang mit der Schwerkraft unerfahren, stellen sie sich nur selten geschickt an. Ein Quell für Spaß und Slapstick.

 

Kompetenzakademie für Lehrer und Eltern

Eine "Kompetenzakademie" zum Thema Bildung und Erziehung hat der Landkreis Neu-Ulm jetzt als Verein gegründet. Ziel des Vereins ist es laut Satzung, Schülern, Lehrkräften sowie Eltern und Erziehungsberechtigten Möglichkeiten zu geben, ihre fachlichen und überfachlichen Kompetenzen zu steigern. Als Unterstützung bietet die Kompetenzakademie Neu-Ulm Angebote an, die die bestehenden Fortbildungs– und Schulungsmöglichkeiten ergänzen sollen. Dabei sind insbesondere ein- und mehrtägige Fortbildungen für Lehrerkollegien und Schulleitungen, Workshops, Projekte zum Kompetenzaufbau sowie der Einsatz von kompetenzfördernden Materialien für Schulklassen geplant. Auch Informationsveranstaltungen für Erziehungsberechtigte sowie weitere Angebote sollen dazu beitragen, dass neben den fachlichen Kompetenzen auch die überfachlichen Kompetenzen gefördert werden: soziale Kompetenz, Selbstverantwortung, methodische Kompetenzen, Selbstreflexion, personale Kompetenzen und viele mehr. Die Gründung der Kompetenzakademie Neu-Ulm wird maßgeblich unterstützt und begleitet durch Landrat Erich Josef Geßner. Als 1.Vorsitzenden wählte die Gründungsversammlung Schulamtsdirektor Dr. Ansgar Batzner, Stellvertreterin ist Schulrätin Elisabeth Holand, Schriftführer Dr. Martin Bader, Schulleiter des Lessing-Gymnasiums

Forschung: Therapie für traumatisierte Kinder

Traumatisierte Kinder wehren häufig jede Konfrontation mit dem traumatischen Erlebnis ab.

In Deutschland sind jährlich Tausende von Kindern sehr belastenden Lebensereignissen wie schweren Unfällen, Katastrophen, lebensbedrohlichen Krankheiten, aber auch Misshandlung, schwerer Vernachlässigung, sexueller oder häuslicher Gewalt ausgesetzt. Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) sind eine mögliche Folgereaktion solcher Extrembelastungen. Das Projekt TreatChildTrauma hat sich zum Ziel gesetzt, die Versorgung seelisch traumatisierter Kinder mit PTBS, die in Deutschland gar nicht oder wenig zielgerichtet erfolgt, zu verbessern und die Betroffenen so vor oft lebenslangen Spätfolgen zu bewahren. Die Ulmer Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie führt dazu mit ihren Kooperationspartnern die in diesem Fachgebiet bundesweit erste multizentrische Studie durch, an der Betroffene teilnehmen können.

Traumatisierte Kinder zeigen häufig Symptome wie wiederkehrende Erinnerungen, Ängste, Schlafstörungen, Reizbarkeit. Sie ziehen sich zurück oder vermeiden Dinge, die sie an diese schrecklichen Ereignisse erinnern könnten. „Die psychotherapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit posttraumatischen Belastungsstörungen ist in Deutschland ungenügend“, kritisiert Prof. Dr. Lutz Goldbeck, Leiter der Sektion Psychotherapieforschung und Verhaltensmedizin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie. „Traumafolgestörungen werden oft übersehen oder fehldiagnostiziert, wissenschaftlich geprüfte Therapiemethoden werden bislang selten eingesetzt“.

Das wollen Goldbeck und seine Kollegen ändern. Sie überprüfen daher, ob eine der weltweit am besten überprüften Therapieprogramme aus den USA, die traumafokussierte kognitive Verhaltenstherapie, auch unter den Rahmenbedingungen der psychotherapeutischen Versorgung in Deutschland wirkt — wo sie bislang kaum verfügbar ist. Über vier Monate erhalten die Kinder unter Einbezug einer vertrauten erwachsenen Bezugsperson, meist der Eltern, gezielte Unterstützung darin, ihre traumatischen Erlebnisse zu bewältigen. „Die Kinder erfahren, dass ihre Reaktion auf die traumatischen Erlebnisse normal ist. Wir helfen Ihnen durch verschiedene therapeutische Strategien, sich schrittweise den Erinnerungen an ihre belastenden Erlebnissen zu stellen und einen angstfreieren Umgang damit zu finden“, erläutert Goldbeck.

Teilnehmen können Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 16 Jahren, die in Folge eines traumatischen Erlebnisses an Symptomen einer PTBS leiden. Der Therapieerfolg wird mit einer Gruppe von Kindern verglichen, welche zunächst — wie leider in der normalen kinderpsychotherapeutischen Versorgung bislang üblich — auf einen Therapieplatz warten. „In den USA konnte durch den Einsatz dieser Therapiemethode bereits in mehreren kontrollierten Studien die beste Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen mit PTBS, insbesondere nach sexuellem Missbrauch und häuslicher Gewalt, gezeigt werden. Dies wollen wir nun auch für Deutschland nachweisen“, erklärt Projektleiter Professor Goldbeck. Weiterhin geplant ist die Untersuchung von Faktoren, die sich auf das Therapieergebnis auswirken, wie z.B. die Art des traumatischen Erlebnisses oder die Verfügbarkeit sozialer und familiärer Unterstützung.

Die Therapiestudie, die mit 150 Kindern aus ganz Deutschland über drei Jahre läuft, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit mehr als 900.000 € gefördert. Beteiligt sind Kliniken in Datteln, Berlin, Lüneburg, Mannheim, München, Ravensburg und Saarbrücken.

Ab sofort können betroffene Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern bzw. Bezugspersonen an der Studie teilnehmen. Kontakt: Tel. 0731/500-62626, E-Mail: tct.kjp@uniklinik-ulm.de

 

 

IHK fordert Sprachförderung statt Betreuungsgeld

Die neuesten Ergebnisse der Einschulungsuntersuchungen von Kindern aus dem Alb-Donau-Kreis und der Stadt Ulm seien alarmierend, lässt der Ulmer IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle per Pressemitteilung verbreiten. Der Anteil der sprachauffälligen Kinder mit intensiven Sprachförderbedarf liegt demnach mit 28 Prozent über dem Landesdurchschnitt. Rund 60 Prozent aller Kinder mit Deutsch als Zweitsprache sind davon betroffen. Als Konsequenz fordert Sälzle eine Kindergartenpflicht und mehr Sprachförderung. Ein "Betreuungsgeld" sei genau der falsche Weg.

„Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und dem daraus resultierenden Mangel an Fachkräften können wir uns eine solche Vergeudung von Ressourcen nicht leisten. Inzwischen führt der Stillstand bei der frühkindlichen Bildung zu einer Gefährdung unseres Wirtschaftsstandorts“, bilanziert IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle.

„Die Einführung eines Betreuungsgeldes für Eltern, die ihre Kinder nicht in den Kindergarten schicken, ist genau der falsche Weg“, so Sälzle weiter. Die IHK Ulm fordert stattdessen die Einführung einer Kindergartenpflicht, um dieser Entwicklung entgegen zu wirken. Die IHK Ulm hat bereits 2010 die Einführung einer Kindergartenpflicht gefordert. Diese Einführung müsse jetzt schnellstmöglich umgesetzt werden. Nur so lassen sich Sprachauffälligkeiten und Benachteiligungen bei Kindern früh erkennen. Kinder könnten dadurch rechtzeitig individuell gefördert werden. Die IHK Ulm ist erfreut, dass Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, dies ebenso sieht und jetzt sicherstellen will, dass alle Kinder ihres Bundeslandes eine Kindertagesstätte besuchen.

Die IHK nimmt Bezug auf die Einschulungsuntersuchungen 2011 für den Alb-Donau-Kreis und den Stadtkreis Ulm. In der Basisuntersuchung wurden insgesamt 2.770 Kinder, 957 aus Ulm, 1.813 aus dem Alb-Donau-Kreis getestet. Bei 1.159 Kindern, d. h. 42 Prozent, zeigten sich Auffälligkeiten des Sprachverständnisses. Diese wurde im Rahmen einer ausführlichen Sprachstandsdiagnostik weiter untersucht. Danach ergibt sich der intensive Sprachförderbedarf für 28 Prozent aller Kinder im Alter von rund fünf Jahren in dem untersuchten Bereich. Im Landesdurchschnitt ergibt sich ein intensiver Förderbedarf von 25 Prozent.

Auch bei den Sprachförderkonzepten gibt es nach Auffassung der IHK dringenden Handlungsbedarf, da diese bisher keine Wirkung zeigten. Dies würden aktuelle Studien belegen. So sei es wichtig, bereits ab drei Jahren mit der Förderung zu beginnen, was für eine generelle Kindergartenpflicht spreche. Auch müsse trotz Ressourcenknappheit die Gruppengröße bei der Sprachförderung wieder auf maximal vier Kinder begrenzt werden.

„Die frühkindliche Bildung muss schleunigst den Stellenwert erhalten, der ihrer Bedeutung für die weitere Bildungsentwicklung unserer Kinder entspricht. Investitionen in dieser frühen Phase erzeugen die höchsten gesamtgesellschaftlichen Renditen in der Bildungskette“, stellt Sälzle unter Hinweis auf wissenschaftliche Untersuchungen fest.

roecker@ulm.ihk.de

Ein gigantisches Event

Dass Jugendliche schnell zum Superlativ greifen, um ihre Begeisterung auszudrücken, ist nichts Ungewöhnliches. Wenn aber gestandene Vertreter aus Politik und Wirtschaft ebenfalls begeistert von einem „gigantischen Event“  sprechen, dann muss wirklich Außergewöhnliches passiert sein. In diese Kategorie lässt sich dann auch der Auftritt von Erfolgscoach Christian Bischoff in der Neu-Ulmer Ratiopharm-Arena einordnen: Der frühere Basketball-Profi und Motivationskünstler zog bei seinem Vortrag „Willenskraft – Talent allein ist nicht entscheidend“ nicht nur über 5000 Schüler und Berufsanfänger in seinen Bann, sondern auch Lehrer, Ehrengäste und nicht zuletzt die Organisatoren vom Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Neu-Ulm und der Sparkasse Neu-Ulm – Illertissen.

 

„Ich bin vollauf begeistert. Nicht nur von den Inhalten und vor allem den Werten, die Bischoff den jungen Menschen vermittelt hat, sondern auch von der Art und Weise, wie er es geschafft hat, über fast zwei Stunden die Aufmerksamkeit der Besucher hoch zu halten“, erklärte Dr. Armin Brugger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Neu-Ulm – Illertissen und Vorsitzender des Arbeitskreises.

 

Gut ein halbes Jahr hatte die Arbeitskreis-Geschäftsführerin Brigitte Schilling als Cheforganisatorin gemeinsam mit Schulamtsdirektor Dr. Ansgar Batzner auf das Event hingearbeitet. „Es war ein Gewaltakt, aber der hat sich voll gelohnt. Die Veranstaltung ist absolut reibungslos abgelaufen. Und nach dem Ende habe ich nur begeisterte Gesichter gesehen. Das war die größte Bestätigung und das größte Lob für uns“, freute sich Schilling nach dem Event. Egal, ob als Hostessen im VIP-Bereich oder Platzanweiser in der Arena: Mit den roten T-Shirts gut erkennbar, war das fast 60-köpfige Sparkassenteam, zu dem auch sämtliche Auszubildende der Sparkasse Neu-Ulm – Illertissen gehörten, kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen der Besucher. Was Brigitte Schilling, Leiterin der Eventabteilung besonders freut: „Die Veranstaltung hat von der Dimension und vom Aufwand her alles Bisherige übertroffen. Und es ist ein wirklich tolles Gefühl, wenn man sieht, dass wir auch ein Event in dieser Größenordnung stemmen können“.

 

Damit hat das Organisationsteam schon im Vorfeld bewiesen, dass an Christian Bischoffs Leitsätzen wirklich was dran ist. „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“, oder anders ausgedrückt: „Setz dir ein konkretes Ziel und gib auf dem Weg dahin nie auf. Dann schaffst du es auch.“

 

Dass Bischoff seine meist jugendlichen Zuhörer wirklich erreicht, das wurde spätestens dann deutlich, als die Schüler quer durch die Halle marschierten, um ihren Mitschülern und Lieblingslehrern persönlich in die Augen zu schauen und ihnen zu sagen, was sie an ihnen gut finden. Schüler lobt Lehrer: Was im Alltag undenkbar erscheint, ist auf einmal gar nicht mehr schwer.

 

Apropos Augenkontakt: „der ist genauso wichtig, wie eine aufrechte Haltung und ein fester Händedruck. Das drückt Respekt gegenüber dem Gesprächspartner aus und stärkt außerdem das Selbstvertrauen“, erklärte Bischoff, der einst gemeinsam mit Basketballstar Dirk Nowitzki in der deutschen Jugendnationalmannschaft spielte und entsprechend aus dem Nähkästchen plauderte. So erfuhren die Besucher, dass Nowitzki seinen Erfolg als NBA-Star nicht nur seinem Talent verdanke, sondern seiner Selbstdisziplin. Denn erst als sich Dirk richtig für sein Ziel reinkniete, Basketballprofi zu werden, hat er’s gepackt.“ „Es kommt darauf an, sein Talent nicht zu vergeuden, sondern daraus etwas zu machen. Das ist harte Arbeit, aber nur die führt zum Erfolg“, so Bischoff.

 

Kleiner Tipp vom Profi für alle, die nicht live in Neu-Ulm waren: Wer in der Schule bessere Noten haben will, muss nur jeden Tag 15 Minuten mehr für die Vorbereitung tun als bisher.

 

Einen ähnlichen Rat hatte schon Landrat Erich Josef Geßner als Schirmherr der Veranstaltung an die Jugendlichen parat: „Achtet darauf, Eure Zukunft nicht auf den maximalen Erfolg auszurichten, es ist nämlich auch sehr wichtig, dass ihr persönliche und soziale Verantwortung übernehmt“, so der Landkreischef.

 

Die Veranstaltung in der Ratiopharm-Arena war ein Gemeinschaftsprojekt vom Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Neu-Ulm und der Sparkasse Neu-Ulm – Illertissen, unterstützt von der LBS Bayern, der Versicherungskammer Bayern, dem Sparkassenverband Bayern, der Bildungsregion Neu-Ulm, der IHK und der Agentur für Arbeit. Moderiert wurde die Veranstaltung von Steffi Raabe von Radio Donau3FM. Das Vorprogramm gestaltete die Band Faked Presence.

Auszeichnung für Uni-Kinderklinik

Prof. Dr. Klaus-Michael Debatin (links) und Prof. Dr. Helmut Hummler mit dem verliehenen Zertifikat.

 

Was muss eine Klinik bieten, damit kranke Kinder und Jugendliche dort optimal versorgt werden können? Die Antwort auf diese Frage haben mehrere Fachgesellschaften in einem ausführlichen Anforderungskatalog gegeben. Die Ulmer Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin erfüllt diese Anforderungen und erhält das Gütesiegel „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung“, sagt der Ärztliche Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Prof. Dr. Klaus-Michael Debatin. „Eltern wollen sich bei der Auswahl einer Klinik für ihre Kinder sicher sein, dass alle Voraussetzungen für eine qualitativ hochwertige Behandlung erfüllt sind. Für sie ist dieses Gütesiegel eine gute Orientierung.“

Ein Schwerpunkt bei der Überprüfung der Kliniken ist die Qualifikation des Personals. So müssen die Einrichtungen beispielsweise gewährleisten, dass rund um die Uhr ein Facharzt zur Verfügung steht und dass auf den Stationen speziell ausgebildete Kinderkrankenpfleger im Einsatz sind. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Ulm übertrifft diese Anforderungen bei Weitem, da zusätzliche Spezialisten wie z. B. Kinderonkologen, -kardiologen oder Neonatologen rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Ein wichtiger Aspekt ist auch die dauerhafte und strukturierte Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen wie Pädagogen, Psychologen, Ergo- oder Physiotherapeuten.

„Die Arbeit in einem multiprofessionellen Team stellt schon immer einen ganz wichtigen Teil unserer Arbeit, dar, unser Netzwerk ist weit gespannt und tragfähig“, erläutert Prof. Dr. Helmut Hummler, Leitender Oberarzt der Ulmer Klinik. „Auch die Zusammenarbeit mit den Eltern spielt für uns eine große Rolle.“ Dieser Punkt wird bei der Verleihung des Gütesiegels „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“ ebenfalls geprüft: Entscheidend ist beispielsweise, dass Eltern kleinerer Kinder in der Klinik mit aufgenommen werden können. Die Ulmer Klinik für Kinder- und Jugendmedizin wird hierbei durch die Förderkreise unterstützt.

Das Gütesiegel wurde von der „Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V.“, der „Bundesarbeitsgemeinschaft Kind und Krankenhaus“ und der „Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V.“ zusammen mit der „Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie“ entwickelt. Das Siegel ist jeweils für zwei Jahre gültig und wurde zum zweiten Mal verliehen. Von insgesamt 360 Kinderkliniken in Deutschland haben 143 Kliniken das Gütesiegel erhalten.

 

Weitere Informationen: www.ausgezeichnet-fuer-kinder.de

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Netzwerker aktiv

„Kinder in der Stadt“ ist nicht alleine. Mit elf weiteren Familienmagazinen aus ganz Deutschland hat sie „Das FamilienMagazinNetzwerk“ gegründet. Ob Hamburg im hohen Norden, Berlin im Osten, Bonn im Westen oder Augsburg ganz im Süden – die Idee aller MacherInnen ist die gleiche: Elternkompetenz zu fördern und der gesellschaftlichen Bedeutung von Familien am Ort ein Gesicht zu geben.

Warum dieser Zusammenschluss? Gründe sind der Erfahrungsaustausch und die redaktionelle Unterstützung. „Weiterhin finanzieren sich die durchweg kostenlosen Familienmagazine des Netzwerks durch Anzeigen. Doch bei manchen überregionalen Anzeigenkunden ist ein einzelnes Magazin zu klein und gemeinsam können wir Größe beweisen“, sagt die Initiatorin Uta Börger von Lieslotte aus Augsburg. Die zwölf Magazine haben eine Gesamtauflage von 218.500 Stück.

Dennoch ist die regionale Ausrichtung bei allen Magazinen das A und O. „Das macht die Akzeptanz und die Sympathie für jedes einzelne Magazin aus. Auch als Netzwerk werden wir unsere Anzeigenkunden sorgfältig auswählen.“ Denn nur dann werden die Familienmagazine von den Lesern als willkommene Zusatzinformation wahrgenommen und mit großem Interesse gelesen.

www.familienmagazin.net